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Der schwierige Gesprächspartner ? dein Albtraum ? 5 Schritte fürs gute Handling


Rauben dir manchmal Menschen so richtig deine Lebenskraft und -freude? 

Lies hier, wie dir das in Zukunft nicht mehr passiert.


Bevor du weiterliest, überleg dir, was macht für dich einen schwierigen Gesprächspartner aus?

Ist es jemand, der laut wird, der dich nie ausreden lässt, immer alles besser weiß, oder jemand, der schnell beleidigt ist, eine richtige Mimose?


Hast du jetzt deinen schlimmsten Albtraum vor dir? Gut, dann geht´s los.


Ich beobachte schon seit Jahren in meinen Seminaren und Coachings, dass eines der Themen, das meine Teilnehmer/innen sehr beschäftigt ?Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern? ist. Und die können ganz unterschiedlich sein. 


Fragen wie 


?Was mache ich,


Diese Aufzählung zeigt schon, dass es ?den? schwierigen Gesprächspartner nicht gibt, er hat für jeden ein anderes Gesicht, andere Eigenschaften und Verhaltensweisen.


Nur eins haben sie gemeinsam, sie machen dir das Leben schwer. 


Und dann gibt es Tage, vielleicht kennst du dieses Phänomen, da ist es so, als ob deine ganze Umgebung nur noch aus schwierigen Menschen besteht.


Ich hatte eine sehr liebe Mitarbeiterin in meiner Telefonmarketingfirma, die kam immer wieder einmal zu mir und sagte: ?heute sind wieder einmal alle unfreundlich.? Nach dem 3. Mal brauchte ich gar nichts mehr sagen, da nahm sie schon von selbst Zettel und Stift und machte sich folgende Liste:



Sie sollte mit protokollieren, wie viele ihrer Gesprächspartner in welche Kategorie fallen.


Was glaubst du, war das Ergebnis?


Die meisten Striche waren bei den neutralen Gesprächspartner, dann kamen die freundlichen und mit Abstand die wenigsten waren bei den unfreundlichen. 


Wieso kam es ihr so vor, dass ?alle unfreundlich sind??

Viele von uns funktionieren so, dass sie Negatives viel stärker wahrnehmen. Das wird gerne mit unserem Stammhirn erklärt, das schon bei unseren Urahnen, den Steinzeitmenschen, vorhanden war. Damals war es fürs Überleben wichtiger zu wissen, wo die gefährlichen Tiere sich aufhalten, oder welche Pflanzen giftig sind, als, dass es ein sonniger Tag war. Das hat sich über die Jahrtausende erhalten und so sind nach wie vor viele Menschen auf das Negative fokussiert. 

Die gute Nachricht: du musst nicht. du kannst für dich entscheiden, dass du mehr Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge in deinem Alltag richtest, auf die Gesprächspartner, die für dich angenehm sind, mit denen du gern redest.


Und jetzt verrate ich dir noch ein Geheimnis: Du kannst den für dich wirklich schwierigsten Gesprächspartner dazu nutzen, für dich ein Erfolgserlebnis zu schaffen, dass dir zu einem Hochgefühl verhilft. Das ist Energie und Motivation pur.


Du denkst vielleicht, jetzt übertreibt sie aber. Ich bin schon froh, wenn ich diese Gespräche überstehe, ohne in die Luft zu gehen. 


Ich erinnere mich an ein Gespräch ganz am Anfang meiner Berufslaufbahn. Ich war damals bei einem Unternehmensberater für das Marketing zuständig. Wir hatten uns eine wirklich nette Aktion für die Neukundenakquisition ausgedacht. Die Geschäftsführer bekamen kleine Törtchen mit der Aufschrift ?TQM? (Total Quality Management). Ich rief die Kunden nach der Zustellung der Törtchen an, um Termine zu vereinbaren.

Die Gespräche verliefen sehr positiv und ich war bester Stimmung, bis ich folgendes in sehr unfreundlichem Ton zu hören bekam: ?Erstens sind wir da, um zu arbeiten und nicht um Geschenke zu empfangen und zweitens war die Torte scheußlich.? Ich gebe zu, mein erster Gedanke war, einfach aufzulegen. (das war das erste und einzige Mal). Der Hörer schwebte schon über der Gabel, da dachte ich mir, ?nein, den hol ich mir?, nahm den Hörer zurück und sagte freundlich mit sehr fester Stimme: ?es tut mir leid, dass wir Ihren Geschmack nicht getroffen haben und ich bin überzeugt, Sie haben jemanden in Ihrer Firma gefunden, dem die Torte geschmeckt hat. Zum anderen, ja, die Torte war ein Geschenk. Wenn wir zukünftig zusammenarbeiten, werden wir Ihrer Firma zu wirklich guten Ergebnissen verhelfen und dafür werden Sie zahlen.? Es war kurz ganz still, dann sagte er: ?für diesen Bereich ist mein Bruder zuständig, wir führen die Firma gemeinsam. Ich gebe Ihnen gern die Durchwahl. Doch rufen Sie ihn bitte erst in 10 Minuten an, ich bereite ihn vor, sonst ist er genauso unfreundlich wie ich.? Über dieses Eingeständnis musste ich lachen. Das Gespräch mit dem Bruder war dann ein Kinderspiel. 

Du kannst dir vorstellen, ich habe innerlich getanzt vor Freude und war höchst motiviert für die nächsten Anrufe. :-)


Dein 5 Schritte Programm für Gesprächspartner bzw. Verhaltensweisen, die du schwierig empfindest


1) Analyse

Beginne mit einer Analyse:


2) Gelassenheit und Grundstimmung

Achte auf Ausgleich und innere Balance um gelassen bleiben zu können.

Wenn du selbst bereits schon fast auf 180 bist, dich überfordert und gestresst fühlst, dann empfindest du deinen Gesprächspartner sehr schnell als schwierig.


Falls du dir mehr Gelassenheit wünschst, lies "5 Tipps für mehr Gelassenheit."


3) Vorbereitung

Wenn es sich um immer die gleichen Personen bzw. Verhaltensweisen handelt, bereite dich vor, überlege dir, wie du gerne reagieren willst.


4) Fokusverschiebung

Überlege dir: Was ist das Gute an diesem Gespräch? Oder: Was ist mein Ziel?

Denke an die vielen wunderbaren Gespräche, die du führst.

Erinnere dich an Gespräche, die schwierig begonnen haben und bei denen es dir gelungen ist, dass sie sehr positiv geendet haben.


5) Affirmationen

Finde hilfreiche Affirmationen, das sind kurze, motivierende Sätze, die du jederzeit einsetzen kannst.

Ich habe für mich den Satz ?Ich will nicht, dass jemand anderer über meine Stimmung bestimmt?.

Was passt für dich?


Charmante Grüße

Birgit